Brandmeldeanlagen
Planung und Beratung
Planung von
- Brandmeldeanlagen (BMA) nach DIN 14675 und DIN VDE 0833–2
- Brandmelde- und Alarmierungskonzepte in Abstimmung mit Brandschutzbehörden und Feuerwehr
- Brandfallsteuermatrizen für die Ansteuerung von Brandschutzeinrichtungen
- Aufschaltung auf die Feuerwehr über Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) und Übertragungseinrichtung
- Automatische Brandmelder (optisch, thermisch, Mehrkriterien, Ansaugrauchmelder)
- Handfeuermelder, Alarmsignalgeber und Sprachalarmierung als Alarmierungskomponente
- BMA für Sonderbauten (Krankenhäuser, Versammlungsstätten, Hochhäuser, Tiefgaragen, Industriebauten)
Wir nutzen
- AutoCAD und Trimble für die 3D-Gebäudeplanung und Melderpositionierung
- Hersteller-Projektierungstools (z. B. Siemens Sinteso, Bosch FPA, Hekatron Integral)
- Berechnungssoftware für Ansaugrauchmelder (RAS) und Rohrnetzauslegung
- AVA-Programm (Cosoba) für Ausschreibungs- und Projektabwicklung
- BIM-fähige Planungswerkzeuge für die integrale Brandschutzplanung
- Brandfallmatrix-Tools für die systematische Ansteuerungsplanung
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BMA PLANUNG | BRANDMELDEANLAGE FACHPLANUNG | PLANUNG BRANDMELDEANLAGEN
Eine fachgerecht geplante Brandmeldeanlage (BMA) erkennt Brände in der Entstehungsphase, alarmiert Personen und Feuerwehr rechtzeitig und steuert Brandschutzeinrichtungen automatisch an. Wir planen Ihre BMA ganzheitlich – vom Brandmeldekonzept über die Melderauswahl und die Feuerwehraufschaltung bis zur Brandfallsteuermatrix, normkonform nach DIN 14675 und DIN VDE 0833–2.
Die Anforderungen an moderne Brandmeldeanlagen steigen kontinuierlich: komplexere Gebäudestrukturen, erhöhte Anforderungen an Falschalarmsicherheit und die Integration in gebäudetechnische Gesamtkonzepte verlangen eine qualifizierte Fachplanung. Als zertifizierte Fachplaner nach DIN 14675 beherrschen wir den gesamten Lebenszyklus einer BMA – von der Konzeption bis zur Abnahme.
Am Beginn jeder BMA-Planung steht das Brandmelde- und Alarmierungskonzept, das in enger Abstimmung mit Brandschutzbehörde, Feuerwehr, Bauherrn und ggf. Versicherer erarbeitet wird. Auf dieser Grundlage definieren wir die Überwachungsart (Vollschutz, Teilschutz, Einrichtungsschutz), wählen geeignete Melder für die jeweiligen Raumbedingungen und erstellen die vollständige Brandfallsteuermatrix.
Die Melderauswahl berücksichtigt raumspezifische Faktoren wie Deckenhöhe, Luftwechselrate, Täuschungsgrößen und Brandlastverteilung. Von optischen Rauchmeldern über Mehrkriterienmelder bis hin zu Ansaugrauchmeldern (RAS) für Reinräume oder Rechenzentren setzen wir die optimale Detektionstechnologie ein. Die Feuerwehraufschaltung wird gemäß den Technischen Aufschaltbedingungen (TAB) der zuständigen Feuerwehr projektiert.
Unsere Expertise umfasst BMA-Planungen für Neubauten und Bestandsgebäude – von Verwaltungsbauten über Krankenhäuser und Versammlungsstätten bis hin zu Industriebauten und Rechenzentren. Durch den Einsatz von BIM, 3D-Trassenplanung und systematischer Ansteuerungsplanung stellen wir eine präzise, wirtschaftliche und behördenfähige BMA-Planung sicher.
FAQ
WANN IST EINE BRANDMELDEANLAGE VORGESCHRIEBEN?
Die Pflicht zur Errichtung einer BMA ergibt sich in der Regel aus den Landesbauordnungen, Sonderbauverordnungen oder dem Brandschutzkonzept. Typische Gebäude mit BMA-Pflicht sind Versammlungsstätten, Krankenhäuser, Hochhäuser, Beherbergungsstätten, Tiefgaragen und Industriebauten ab bestimmten Größen. Auch der Versicherer kann eine BMA als Auflage fordern.
WAS IST EIN BRANDMELDEKONZEPT NACH DIN 14675?
Das Brandmeldekonzept beschreibt den Umfang und die Art der Brandüberwachung, die Alarmierungsstrategie, die Feuerwehraufschaltung sowie die Ansteuerung von Brandschutzeinrichtungen (z. B. Rauch-Abzugsanlagen, Brandtüren, Aufzüge). Es wird in Abstimmung mit allen Beteiligten – Bauherrn, Fachplaner, Brandschutzbehörde, Feuerwehr und ggf. Versicherer – erarbeitet und bildet die Grundlage der gesamten Planung.
WAS IST EINE BRANDFALLSTEUERMATRIX?
Die Brandfallsteuermatrix dokumentiert tabellarisch, welche technischen Einrichtungen bei Auslösung eines bestimmten Meldebereichs automatisch angesteuert werden. Dazu gehören unter anderem Brand- und Rauchschutztüren, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), Aufzüge, Entrauchungsventilatoren, Lüftungsklappen und die Sprachalarmierungsanlage. Sie ist ein zentraler Bestandteil der BMA-Dokumentation.
WIE FUNKTIONIERT DIE FEUERWEHRAUFSCHALTUNG?
Die BMA wird über eine Übertragungseinrichtung (ÜE) direkt mit der Leitstelle der Feuerwehr verbunden. Im Brandfall erfolgt die Alarmübertragung automatisch. Am Gebäude wird ein Feuerwehr-Bedienfeld (FBF), ein Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) und ggf. ein Feuerwehrschlüsseldepot (FSD) installiert. Die Technischen Aufschaltbedingungen (TAB) der zuständigen Feuerwehr sind verbindlich einzuhalten.
WELCHE BRANDMELDERTYPEN GIBT ES?
Die gängigsten automatischen Melder sind optische Rauchmelder (Streulichtprinzip), thermische Melder (Maximalmelder, Differentialmelder), Mehrkriterienmelder (Kombination aus Rauch, Wärme und ggf. CO), linienförmige Rauchmelder (Durchlichtprinzip) und Ansaugrauchmelder (RAS/ASD). Ergänzt werden sie durch Handfeuermelder zur manuellen Auslösung.
WIE OFT MUSS EINE BRANDMELDEANLAGE GEWARTET WERDEN?
Nach DIN 14675 und DIN VDE 0833–1 sind Inspektionen und Wartungen mindestens vierteljährlich durchzuführen. Zusätzlich ist bei Aufschaltung auf die Feuerwehr quartalsweise eine Revisionsprüfung der Übertragungseinrichtung vorgeschrieben. Die Wartung muss durch eine nach DIN 14675 zertifizierte Fachfirma erfolgen.